Warum sind Menschen unglücklich?
Und das Bild, was der Einzelne schafft, ist abhängig von seinen Erfahrungen, seinen Prägungen, seiner eigenen Welt. Und da das niemals bei zwei Wesen gleich ist, sieht jeder Mensch auf dieser Erde den einen Baum anders. Der Beobachter macht die Beobachtung erst zu dem, was sie ist.
Das heißt, ich sehe die Welt aus meinem Blickwinkel, mit meinem Erfahrungshintergrund. Mein Partner, Kollege oder die Kassiererin an der Kasse tut dasselbe, sieht deshalb vermutlich eine andere Realität als ich, weil sie ja einen anderen Erfahrungsschatz hat. Und diese getrennten Sichtweisen lösen ganz schnell, nennen wir es mal Missverständnisse aus.
Grenzen entstehen durch die Kategorien, die wir geschaffen haben. Die es in der Wirklichkeit nicht gibt, die es in unserem innersten Wesen auch nicht gibt. Dieses System von Vorstellung, Grenze und selbstgemachten Bildchen, ist sehr gut zum Einkaufen. Ich hätte gerne zwei Liter Milch. Dann weiß ich genau, zwei Tüten packe ich in meinen Korb. Das ist ein sehr altes System, aber unser Geist ist sehr viel weiter als dieses uralte und auch sehr nützliche und gute System.
Das ist also die eine Seite, die Seite der sogenannten „relativen Welt“. Und da gibt es noch einen einzigen Punkt, der Menschen unglücklich sein lässt. Und dieser Punkt ist, dass ich nicht ich selbst bin.
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Fragen
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